|
Svonimir Soldo beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb aktiv
(hor). Für viele kroatische Fans ist es eine große Freude, in der Urlausbzeit eine starke Nachwuchsmannschaft aus ihrem Heimatland am Neckar begrüßen zu dürfen. Dinamo Zagreb gastiert als aktueller kroatischer Meister und eine der besten Mannschaften des Balkans in Deutschland – nicht zum ersten Mal und nicht ohne große Ziele mit guten Aussichten auf Erfolg.
Für Zagreb ist es die zweite Teilnahme in Oberndorf.
Mitten drin bei Dinamo: Svonimir Soldo. Der frühere, bei den Fans sehr beliebte, Profi des VfB Stuttgart hat nach dem Ende seiner Karriere seine Trainerlaufbahn bei Zagreb im Nachwuchsbereich eingeschlagen. Dinamo hat eine der besten und erfolgreichsten Jugendschulen in Europa. Dies belegen die zahlreichen Profis, die ihr entwachsen sind. Jüngstes Beispiel: Luka Modric, der 22 Jahre alte Nationalspieler, der nach der EM zu Tottenham Hotspur in die Premiere League gewechselt und auf dem großen Karrieresprung steht.
Aber nicht nur die individuelle Förderung steht bei Dinamo obenan. Soldo hat als U19-Trainer auch überragende Mannschaftserfolge feiern können. 2008 wurde die U19 kroatischer Meister. Soldo betreute sie bis Januar, ehe er die Profis übernommen hat und auch mit denen Meister wurde. Zudem gewann Soldo mit der U19 zuletzt im Januar das beste Hallenturnier der Welt, den Daimler-Cup in Sindelfingen. Hinzu kommen Erfolge bei großen Turnieren in Marseille und in Zagreb.
All dies belegt: Zagreb ist eine interessante und ballgewandte Mannschaft, die nicht zu unterschätzen ist. Svonimir Soldo wiederum freut sich wieder einmal auf einen Abstecher in die alte Heimat, in der er viele Freunde hat. Wie den früheren Mitspieler beim VfB und guten Freund, Kristijan Djordjevic aus Spaichingen, zuletzt Oberliga-Trainer beim FC 08 Villingen. Allerdings hat er derzeit keine Trainerfunktion im Verein, arbeitet aber im strukturellen Bereich des Clubs.
Nach Oberndorf reist Dinamo Zagreb mit acht Nationalspielern. Deswegen dürfte Dinamo die Bezeichnung »Balkan-Brasilianer« im Vorfeld sicherlich gewiss. Nun gilt es für die Nationalspieler Ivan Herceg, Ivan Peko, Mihael Pazman und Co dies drei Tage lang zu bestätigen.
|