EC Vitoria Bahia


Vereinshomepage:

www.ecvitoria.com.br

Vereinsinfos (Wikipedia)

Betreuer am Turnier:

Benito & Denniz Paz, Tatjana Flesch

Unterkunft:

Hotel Freystatt

Spielerliste

 

 

Mannschaftspräsentation

 

 

 

 

 

Vitoria Bahia

(hor). Sambafreunde aufgepasst: In Oberndorf tanzt wieder drei Tage lang
der Ball -- die südamerikanischen Ballkünstler zeigen ihr Können. Mit
einem altbekannten Gesicht -- Der EC Vitoria Bahia ist nach 2006 zum
zweiten Mal am Start. Und gehört natürlich gleich wieder zu den
Mitfavoriten um den Gesamtsieg. Der brasilianische Fußball gehört zum
Oberndorfer Inventar wie die schwäbische Bratwurst auf den Sportplatz.

Wen wundert es: Brasilien stellt mit sieben verschiedenen Teilnehmern
die meisten Gastteams nach Deutschland. Und Bahia war bereits vor

Jahren 2006 am Start und erreichte dort gleich das Endspiel gegen den
späteren Gewinner VfB Stuattgart. Nach der damaligen unglücklichen
Niederlage im Elfmeterschießen sind die Jungs aus Südamerika nun heiß,
im zweiten Anlauf endlich den begehrten Pokal in Empfang nehmen zu
können. Ob es gelingt? Die Fans dürfen gespannt sein. Bahia wird alles
aufbieten: Fußballerisches Können für das interessierte Trainerauge,
Spielwitz für die Begeisterung unter den Fans Nachdem die bisherigen
Teams Palmeiras Sao Paulo, Fluminense Rio de Janeiro, FC Botafogo,
Atletico Mineiro und Cruzeiro Belo Horizonte allesamt aus den drei
brasilianischen Metropolen und Großstädten kamen, stellt sich mit Bahia
nun ein 1899 gegründeter Club vor, der in der berühmtesten Ferienregion
Brasiliens -- Salvador de Bahia -- im Norden Brasilien zu Hause ist. Die
Kultur und das Leben dort wird noch von starkem afrikanischen Einfluss
geprägt. Mytischer Vodoo-Zauber, spannende Capoeira-Tänze -- all dies
verbindet dort Alltag, Glaube und Religiosität der bescheidenen Menschen.

Die Vereine dort verfügen über keine Großsponsoren und die Menschen
leben entweder von der Landwirtschaft oder dem Tourismus. Die dort
ansässigen Clubs verstehen sich häufig als Ausbildungsvereine für die
Großclubs um ihr Vereinsbudget finanzieren zu können. Vitoria ist dabei
der wohl bekannteste Club dieser Region und auch einer der ältesten
Clubs überhaupt in Südamerika. Er wurde bereits 1899 gegründet und
verfügt über eine große Tradition und Titelliste. Die größten Erfolge
waren die zweimalige Vizemeisterschaft Brasiliens. Berühmt ist der Club
aus Brasilien über die Landesgrenzen hinaus für seine professionelle
Jugendarbeit. Die Jugendabteilung des Vereins verfügt über 16
Mannschaften mit 340 Spielern. Diese werden von mehr als einem Dutzend
mehreren Vollzeit- und Teilzeittrainern ausgebildet und der Erfolg kann
sich sehen lassen. Bis auf wenige Legionäre kommen alle Spieler der
Profimannschaft aus der eigenen Jugend. Einer dieser Legionäre ist Alex
Alves, der 1999 für 15 Millionen Mark von Cruzeiro B Horizonte zu Hertha
BSC wechselte und nun bei Vitoria spielt. Aktuell bekannt in der
Bundesliga sind Ze Roberto vom Hamburger SV, Rodrigo von Bayer
Leverkusen und beim VfB Stuttagrt Elson, der bis 2001 bei Vitoria spielte.

Der Verein hat in der Vergangenheit hunderte von Talenten ausgebildet,
die dann ihr Glück bei den Großclubs in Rio oder Sao Paulo, oder aber in
Europa und Japan versuchten. Die berühmtesten Spieler des Vereins sind
Vampeta, der jahrelang Spielgestalter bei Deportivo La Coruna und in der
Nationalmannschaft war und der 82-malige brasilianische Nationalspieler
und Weltmeister Bebeto sowie AC Milan-Torhüter Dida. Auffällig ist,
dass Vitoria in den letzten 20 Jahren bei allen Welt- und
Südamerikameisterschaften der Junioren mit Spielern in der Selecao (der
brasilianischen Nationalmannschaft) vertreten war. Die in den
90er-Jahren stetig gewachsene Akademie mit hohem Ausbildungs- und
Vermittlungswert spielte regelmäßig bei großen euorpäischen
Jugendturnieren mit. Bei zuletzt elf Teilnahmen in Folge konnte Vitoria
dieses traditionsreiche Turnier in Eindhoven fünfmal gewinnen. Die
Oberndorfer Turnierverantwortlichen sind sich sicher mit Vitoria eine
sehr starke Mannschaft verpflichtet zu haben, die typischen
brasilianischen Ballzauber garantiert und sicher auch zu den Favoriten
gezählt werden muss.