VfB Stuttgart

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VfB Stuttgart kommt mit neuem Trainer und vielen Talenten

 

Wann und wo immer der VfB Stuttgart mit einer U19 aufspielt, gehört er immer zum Kreis der Mannschaften aus Deutschland, die viel Beachtung bekommen, der Anerkennung gebührt und damit klar wird - der erfolgreichste deutsche Verein im U19-Bereich gibt sich ein Stelldichein.

Auch 2008 in Oberndorf, der 14. Teilnahme. Der VfB gehört zum Inventar des Turniers. Die Schwaben reisen direkt aus ihrem Trainingslager an den Neckar an. Und gehören wie immer zu den Mitfavoriten. Zwei Turniersiege und vier Finalteilnahmen belegen diese Rolle. Bescheiden bleiben die Stuttgarter um ihren Teamleiter Rolf Reile trotz alledem immer. Das Selbstverständnis ist auf eine gute individuelle Förderung ausgerichtet. Längst hat der VfB als einer der Bundesliga-Vereine den Spagat geschafft zwischen eigener Jugend und auswärtigen Zukäufen – um dennoch an der Spitze mitzumischen und 2007 sogar Profimeister zu werden.

Diese Rolle kommt auch dem neuen U19-Trainer Jens Keller zu. Der Ex-Profi trainierte zuletzt beim VfB die U17-Junioren in der B-Jugend-Bundesliga und landete dort in der abgelaufenen Runde mit seinem Team auf dem dritten Platz. Aus diesem Kader stoßen genügend talentierte Spieler aus den eigenen Reihen zu den A-Junioren.

Die bekommen ein völlig neues Gesicht. Fast ein Dutzend Spieler des 22 Akteure umfassenden Kader entwuchs der Altersklasse oder wechselte zu einem anderen Verein. Für Keller bedeutet dies eine große Herausforderung. Sein Vorgänger Hansi Kleitsch hat einen großen Schatten hinterlassen. Immerhin ist er der erfolgreichste Nachwuchstrainer in Deutschland, durch dessen Hände alle Großen des VfB gegangen sind – ob sie nun Hildebrand, Kuranyi, Gomez oder Khedira und Tasci heißen.

Zehn Mal wurde der VfB deutscher A-Jugend-Meister, stand insgesamt 15 Mal im Endspiel – ein Meilenstein und einsamer Rekord. Wer so erfolgsverwöhnt ist, der verschmerzt dennoch auch einmal Niederlagen wie 2008. In der Bundesliga Süd wurde der VfB Meister vor dem SC Freiburg. Scheiterte jedoch dann im Halbfinale unerwartet am VfL Wolfsburg. So blieb nur Rang 3, was für die neue Runde zusätzlicher Ansporn darstellt.

In der Jugendakademie des VfB stehen derzeit 18 Plätze für talentierte Akteure verschiedener Altersstufen zur Verfügung. Hier wird vor allem auch auf die persönliche Entwicklung der Spieler geachtet. VfB-Präsident Erwin Staudt hat persönlich ein Auge auf seine Jungs und schaut hin und wieder selber in die Schulhefte der Talente. Mit diesem Ausbildungsmodell hat der VfB eine optimale Plattform und Verzahnung geschaffen, um die A- und B-Junioren auf den Sprung ins Profigeschäft oder vorgezogen in die 2. Mannschaft in der neuen 3. Liga optimal aufzubauen. Mit dabei ist hier Sebastian Rudy aus Dietingen. Der Nationalspieler ist allerdings so gut, dass er im Vorjahr in Oberndorf wegen der U17-Wm in Korea fehlte und auch in diesem Jahr nicht mitspielen darf, weil das Ausnahmetalent bei den Profis mittrainiert und in der Reserve zum Einsatz kommt.

 

 

 

 

Kaderliste am Turnier

 

Rückennr.

Name

Nationalkader

 

1

Mesic, Haris

 

 

2

Mahelis, Georgios

 

 

3

Hertner, Sebastian

 

 

4

Vecchione, Felice

 

 

5

Geyer, Thomas

 

 

6

Afsarli, Berkan

 

 

7

Hofbauer, Marcel

 

 

8

Vlachodimos, Panagiotis

 

 

9

Reiswich, Arthur

 

 

10

Didavi, Daniel

U18 DFB

 

11

Vargam Bence

U18 Ungarn

 

12

Ammann, Jakob

 

 

13

Englich, Philipp

 

 

14

Forzano, Roberto

 

 

15

Gökdemir, Ali

 

 

16

Harbas, Adnan

 

 

17

Kamara, Ibrahim

 

 

18

Rühle, Tobias

U17 DFB

 

19

Bicakcic, Ermin

U18 DFB

 

20 / TW

Nagel, Pascal