VfB Stuttgart

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Vereinshomepage:

www.vfb-stuttgart.de

Vereinsinfos (Wikipedia)

Betreuer am Turnier:

Gerhard Gäckle

Unterkunft:

Hotel Wasserfall, Oberndorf

Spielerliste

 

 

 

 

 

Aus dem Keller zurück an die Spitze – ein starker U17-Jahrgang rückt nach

(hor). Der VfB Stuttgart greift wieder an: Beim Oberndorfer Turnier in der Vorbereitung und mit Weitblick auf die Saison 2009/2010 in der U19-Bundesliga. Der amtierende Fünfte der Süd-Bundesliga hatte mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen und Trainer Jens Keller möchte in seinem zweiten Trainerjahr an bessere Zeiten anknüpfen. Die Stuttgarter sind wie der badische Rivale von Beginn des Turniers dabei und würden nur allzu gerne zum dritten Mal als Sieger aus dem Neckarstadion ziehen – es wäre der alleinige Siegerrekord in dann 16. Turnierjahren. Zuletzt siegte der VfB 2006 gegen Vitoria Bahia.

Die abgelaufene Runde hatte viel Licht und Schatten. Direkt im U19-Bereich mit einem enttäuschenden 5. Platz – hinter Freiburg, hinter dem Karlsruher SC und den Münchnern Bayern. Zu wenig für einen Verein, der mit neun deutschen A-Jugend-Meistertiteln der Maßstab für alle anderen Bundesliga-Vereine darstellt. Und selbst im WFV-Pokal gab es das Aus – mit 1:2 ausgerechnet gegen den Oberliga-Rivalen Stuttgarter Kickers. Gut, dies ist allerdings leicht zu verschmerzen. Weil die Hintergründe vielschichtig und nachvollziehbar waren, die Prioritäten anders gesetzte wurden: Verletzungen einiger wichtiger Spieler. Abstellung vieler Talente an die zweite Mannschaft in der 3. Liga und in den Bundesligabereich – wie Sebastian Rudy aus Dietingen. Was wiederum für die Qualität der Jugendförderung spricht und die Entwicklung der einzelnen Profi-Anwärter unterstreicht. Die Aus- und Weiterbildung steht vor dem Mannschaftserfolg. So ist es zu erklären, warum es für Jens Keller sportlich aus selbigen nach der kleinen Talsohle schnell wieder aufwärts gehen kann – immer auch ein wenig abhängig von den einzelnen Jahrgängen.

Doch kein anderer Verein in Deutschland hat nicht nur so viele A-Jugend-Titel eingeheimst, sondern eine Rekordzahl von Spielern aus der Jugend hervorgebracht, die sich in den Bundesligen etabliert haben und es sogar bis zum Nationalspieler brachten. Doch Zulieferer alleine ist der VfB längst nicht mehr für andere Clubs – 2007 war der Beleg für die Früchte der Arbeit, als im Herren-Meisterteam mit Sami Khedira, Mario Gomez oder Serdar Tasci und Andreas Beck junge Leute standen, die in der VfB-Jugend gespielt haben und auch schon den Rasen des Oberndorfer Neckarstadions betreten haben….

Und vielleicht ist 2009 wieder einer unter den jungen Wilden dabei, den wir in ein oder zwei Jahren im Fernsehen bei einem großen nationalen oder internationalen Spiel durch das Bild huschen sehen. Immerhin bringen die Schwaben eine ganze Reihe von Nationalspielern mit nach Oberndorf. Keine Frage dabei: Das Jahrhundert-Jahr des deutschen Nachwuchsfußballs mit drei Europameisterschaften im U17-, U19- und U21-Bereich war auch ein Verdienst des VfB, der in allen Altersklassen regelmäßig Nationalspieler abstellt. Aktuell stehen im Oberndorfer A-Jugendkader Alexander Riemann, Torhüter Bernd Leno, Manuel Janzer, Pascal Breier, Patrick Bauer, Raphael Holzhauser (ein Österreicher), Sebastian Hertner, Tobias Rühle, der Türke Vedat Karatas und Patrick Maurer.

Ebenfalls dabei: Felix Schaplewski aus Deißlingen, der früher beim SV Zimmern spielte und in der abgelaufenen Runde mit der U17 des VfB Deutscher Meister wurde. Nach einem Sieg in der Höhle des Löwen – beim Südrivalen FC Bayern München. Da gewann das Team von Trainer Marc Kienle mit 3:1 nach Verlängerung. Die beiden Nationalspieler Pascal Breier (zwei Tore) und Manuel Janzer – die beide in Oberndorf mitspielen, sorgten für den überraschenden Titelgewinn und sorgen nun dafür, dass der VfB bei der mit deutschen Top-Mannschaften besetzten 16. Auflage zum Kreis der Geheimfavoriten gehört.