Young Boys Bern

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Schweizer Meister aus Bern mit Herrschaar von Nationalspielern

 

Sie machen ihrem Namen wieder alle Ehre – die Young Boys aus Bern. Der amtierende schweizer A-Jugendmeister gastiert erstmals in Oberndorf und vertritt im Jahr der Europameisterschaft eines der Gastgeberländer.

Die Fans dürfen hierbei einiges erwarten. Längst hat sich der schweizer Nachwuchsfußball in den vergangenen zehn Jahren nicht nur unter der Federführung von »Köbi« Kuhn stetig weiterentwickelt und international Erfolge verbuchen können. Die Vereine wie Bern, Basel und Zürich sind professioneller geworden.

Und mit den Young Boys steht nun wieder einer der Traditionsvereine an der Spitze der Jugend, der bei den Männern in den vergangenen 15 Jahren die ein oder andere schmerzliche Durststrecke erleiden musste.

In der abgelaufenen Runde wurde YB mit deutlichem Vorsprung Schweizer Meister vor dem Rivalen FC Basel. Insgesamt elf Nationalspieler stehen im Kader der Berner – schnelles Spiel und technisch gut ausgebildete Akteure sind zu erwarten. Bei YB setzten sich auch hier – wie in der Nationalelf der Männer – immer häufiger die »Secundos« durch. Dies sind Einwandererkinder in der zweiten Generation aus der Türkei, Albanien, den ehemaligen jugoslawischen Staaten, die sich nun in der Schweiz mit ihrem fußballerischen Können und dem Ehrgeiz durchsetzen.

Bei den Bernern sind dies in der Junioren-Nationalmannschaft Spieler wie Valon Duzhmani, Dino Rebronje, Steven Ukoh oder Giovanni Battaglia und Tolga Mertoglu.

Für die Fans in Oberndorf gibt es bei den Bernern eine Besonderheit: In der Schweiz wird nur eine U18-Meisterschaft ausgespielt. Die Mannschaft, die am Neckar aufläuft, ist die zweite Mannschaft der Youngs Boys Profi-Mannschaft. Sie spielt in der dritten schweizer Liga und ist eigentlich eine U21-Mannschaft. In Oberndorf spielen allerdings nur die für die U19 spielberechtigten Akteure, die im Wesentlichen aus in die zweite Mannschaft aufgerückten A-Junioren besteht. YB hat viele Talente in seinen Reihen, die in der Vergangenheit bei internationalen Turnieren bereits überzeugen und überraschen konnten.