Dinamo Zagreb 2017

Dinamo Zagreb - die berühmte Fussballschule aus Kroatien

17.07.2017 von Oliver Hauer

Foto © Dinamo Zagreb

Bereits zum vierten Male nimmt der berühmte und erfolgreichste Club aus Kroatien am Oberndorfer Turnier teil. Nachdem sich der Club bei allen Teilnahmen spielerisch und technisch sehr gut präsentierte aber nie das Halbfinale erreichte, bat die Delegation aus Zagreb bereits im letzten Jahr wieder eingeladen zu werden um es in diesem Jahr besser zu machen.

Zagreb nimmt nicht zuletzt vielen Turnieren in Deutschland teil, weil hier viele kroatische Mitbürger leben. Und dies mit beachtlichem Erfolg. Meist finden sich die Nachwuchsteams auf dem Treppchen oder gehen sogar als Sieger aus den Turnieren hervor. Die Voraussetzungen dafür werden in der weltberühmten Fussballschule von GNK Dinamo Zagreb gelegt.

Hier trainiert ein grosser Stab an erfahrenen Trainern Talente aus ganz Kroatien und Nachbarländern wie Bosnien oder sogar aus Österreich. Und Jahr für Jahr stellt Dinamo das Gros der kroatischen Jugend-Nationalmannschaften. Bei der im Sommer ausgetragenen U17 Europameisterschaft, die in Kroatien stattfand, stelle Dinamo 8 von 18 Spielern, die fast alle Stammspieler waren. Sie eifern den vielen Nationalspielern nach die es zu den grossen Clubs in Europa geschafft haben wie zum Beispiel Luca Modric, Zvonimir Soldo, Mateo Kavecic oder Mario Mandzukic. Einer dieser Spieler aus der Dinamo-Schule, der schon in Oberndorf gespielt hat ist zum Beispiel Sime Vrsaljko. Er wechselte letzes Jahr für 16 Mio Euro vom AC Sassulo aus Italien zu Atletico Madrid. Auch erst im letzten Jahr wechselte noch als U19-Spieler Josip Brekalo direkt aus der Jugend von Dinamo für über 6,0 Mior Euro zum VfL Wolfsburg. Er ist nun Leihspieler beim VfB Stuttgart. An diesen Geldern bzw. den ersten Ablösesummen partizipiert natürlich der Verein Dinamo immens und finanziert damit einen guten Teil seines Vereinsbudgets.

Die U19 von Dinamo wurde in der abgelaufenen Saison zum ersten Mal seit vielen Jahren nicht kroatischer Meister. Sie mussten sich mit der Vizemeisterschaft hinter Rijeka begnügen.  Dies aber vor allem vor dem Hintergrund, dass die meisten National- und U19-Spieler bereits in der zweiten Mannschaft im Einsatz waren. Zudem wurde ein spezielles Team für die Champions-Youth-League ins Rennen geschickt. Hier wurde aber die Gruppenphase in der wohl stärksten Gruppe mit Juventus Turin, Olympique Lyon und dem FC Sevilla nicht überstanden.

Die U17 mit Trainer Tomislav Rukavina, einem früheren Profi, wurde aber überragend kroatischer Meister. Er rückt nun mit dem überwiegenden Teil in die U19 auf und verfügt hier über knapp 15 Jugendnationalspieler aus Kroatien und Bosnien. Mit diesem Team will Dinamo auch beim Oberndorfer Turnier zumindest das Halbfinale erreichen. Zagreb reist aus diesem Grund extra etwas früher an um die bestmöglichen Voraussetzungen für ein gutes Abschneiden zu ermöglichen.

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