FSV Mainz 05 - 2017

Mainz 05 – Klappt es beim vierten Anlauf?

17.07.2017 von Oliver Hauer

Foto © FSV Mainz 05

Eine starke Bilanz können die Rheinhessen in Oberndorf aufweisen. Bei drei Teilnahmen stand man immer auf dem Treppchen. War der dritte Platz bei der ersten Teilnahme 2014 noch etwas überraschend haben sich die Zuschauer bereits im Folgejahr aufgrund der starken Präsentation der Mainzer mehr erwartet.  Und dies nicht unbegründet. Sowohl bei Ihrem zweiten Auftritt als auch im letzten Jahr wurde jeweils verdient das Finale erreicht. Dort scheiterte man aber jeweils an einem überragenden Inter Mailand, welches allerdings auch mit jeweils 5 Spielern des Altjahrganges antrat. Diese Regelung hat in Oberndorf schon seit Jahren Bestand, da viele internationale Ligen andere Jahrgänge als in Deutschland haben und man trotzdem interessante Teams aus Ländern wie Italien, England, Brasilien  oder zum Beispiel der Schweiz in Oberndorf einladen und spielen sehen möchte.

Im letzten Jahr konnten auf dem Weg ins Finale alle 4 Spiele überzeugend gewonnen werden. Weder die Brasilianer von Porto  Alegre, noch der FC Everton , das Team Schwarzwald oder im Halbfinale der SC Freiburg konnten der Offensivkraft der Mainzer etwas entgegensetzen. Dass das Team vom letztjährigen Trainer Thomas Krücken auch in der Bundesliga-Saison eine gute Rolle spieen würde, konnte man damals schon vermuten, schlieslich gilt das Oberndorfer Turnier bei vielen Teams als Generalprobe für den Bundesliga-Auftakt.  Und so war es dann auch : Mainz kämpfte bis zum Schluss um die Meisterschaft mit und erreichte einen hervorragenden 3. Platz in der Bundesliga Süd. Dass neben guten Platzierungen bei Turnieren und Meisterschaften, bei den natürlich die Siegermentalität gefördert wird auch die individuelle Ausbildung im Vordergrund steht,  beweisen die Mainzer seit Jahren. So stehen einige Spieler, die bereits auch in Oberndorf am Turnier teilgenommen haben bei Mainz  im Profikader, so zum Beispiel Aaron Seydel, der in Oberndorf schon Torschützenkönig wurde oder Suat Serdar, der schon viele Bundesligaspiele von Anfang an bestreiten durfte.

Und auch die Ausbildung der Trainer hat in Mainz Tradition und besondere Klasse. Der im nahen Glatten aufgewachsene und allseits bekannte Jürgen Klopp hat seine Trainerkarriere in Mainz begonnen. Thomas Tuchel wurde in Mainz vom U19 Trainer zum Cheftrainer befördert. Tuchel war übrigens schon als Co-Trainer des VfB Stuttgart beim Oberndorfer Turnier dabei. Sandro Schwarz, der noch 2014 mit der U19 von Mainz in Oberndorf war, wurde diesen Sommer vom Amateur- zum Profitrainer befördert.  Und es würde sicher nicht überraschen wenn die jetzigen Verantwortlichen im Nachwuchsbereich eine ähnliche Karriere machen würden. Thomas Krücken, der so erfolgreich die U19 in den letzen beiden Jahren coachte wurde zum Jugend-Cheftrainer beförderte. Ihm folgt nun der langjährige Profi von Mainz und Mönchengladbach Bo Svensson, der im letzten Jahr noch für die U17 der Mainzer verantwortlich war.

Dass  mit dem Team in diesem Jahr wieder zu rechnen ist liegt nahe. Im ersten Vorbereitungsspiel der neuen Saison konnte man beim Nordmeister VfL Wolfsburg mit 6:2 gewinnen und im Team stehen wieder 6 Jugend-Nationalspieler aus Deutschland und Luxemburg .

Auf dem Weg zum ersten Titelgewinn müssen die Mainzer sich aber erst einmal gegen Manchester City, Chievo Verona und dem in diesem Jahr stark eingeschätzten Team Schwarzwald beweisen.

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