Wieder dabei - der FSV Mainz 05

20.07.2018
Bild-Nr. 291 - copyright FSV Mainz 05

Aller guten Dinge sind 5 werden sich die Mainzer sagen, wenn sie in diesem Jahr  erneut versuchen werden, den Titel nach Rheinland-Pfalz zu holen.  Bei bislang 4 Teilnahmen wurden die Mainzer dreimal Zweiter und einmal Dritter. Auch letztes Jahr erreichte die sympathische Truppe das Endspiel gegen den SC Freiburg, welches unglücklich mit 0:1 verloren wurde. Nach einem Spiel auf Augenhöhe konnte der SC Freiburg kurz vor Schluss in Führung gehen und das Endspiel und den Titelgewinn für sich entscheiden.

Die Mainzer sind seit Jahren für ihre erfolgreiche und exzellente Jugendarbeit bekannt. Rund 200 Kinder und Jugendliche werden in insgesamt zehn Jugendmannschaften ab der U9 sportlich und menschlich ausgebildet. Das Aushängeschild des Nachwuchses stellen dabei die U19-Junioren dar, welche für die Bundesliga unter profihaften Bedingungen trainieren. In der abgelaufenen Saison belegten die Mainzer in der Bundesliga Süd/Südwest den vierten Tabellenplatz. 

Gerade für einen Club wie Mainz 05 stellt die Aus- und Weiterbildung des eigenen Nachwuchses traditionell das Kerngeschäft dar, sind doch große Transfers zur Verstärkung des Profiteams aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen kaum zu stemmen.  

Die Ausbildungsphilosophie ruht dabei auf drei Säulen. Neben der klassischen Fußballausbildung wird Wert auf eine gute Entwicklung in Schule und Beruf gelegt. Darüber hinaus ist jedoch Schwerpunkt der Ausbildung die Entwicklung der Persönlichkeit der jungen Menschen, also die Vermittlung von sozialen und ethischen Werten. Nicht umsonst haben die Mainzer durch ihr sympathisches und bescheidenes Auftreten in Oberndorf viele Freunde gewonnen.

Mittlerweile sind zahlreiche Spieler, welche das Mainzer Trikot in Oberndorf getragen haben, Profis geworden. Unter anderem Riedle Baku, Florian Müller (beide Mainz), Aaron Seydel oder David Kinsombi (beide Holstein Kiel)  konnten sich ihren Traum vom Profifußball erfüllen. Suat Serdar wechselte zu Saisonbeginn für über 10 Mio EURO zum FC Schalke 04 und ist aktueller U21-Nationalspieler.

Trainiert wird die Mainzer U19 in der zweiten Spielzeit von Bo Svensson, einem früheren dänischen Nationalspieler. Svensson trug zwischen 2007 und 2014 in über 100 Pflichtspielen selbst das Mainzer Trikot und hat somit die DNA und die Werte des Vereins verinnerlicht. Auch in der aktuellen Mannschaft stehen einige viel versprechende Talente und Jugend-Nationalspieler aus Luxemburg und Deutschland, darunter der Kapitän der letzten U17-Nationalmannschaft bei der EM.

Die vierte Endspielteilnahme in Folge wäre den Mainzern wahrlich zu gönnen, allerdings warten bereits in der Gruppenphase mit Inter Mailand, Schalke 04 und dem FC Barcelona echte „Brocken“ auf die Rheinstädter.





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