SC Freiburg – Der Titelverteidiger und Deutsche Pokalsieger
Bereits zum 18. Mal in 19 Jahren Turniergeschichte nehmen die sympatischen Breisgauer am Oberndorfer Turnier teil. Dabei war Christian Streich 16 Jahre verantwortlicher Trainer ehe er vor 2 Jahren ganz zu den Profis wechselte. Ihm folgte Lars Vossler der letztes Jahr noch das Turnier, erstmals als Hauptverantwortlicher Trainer, gewann. In der Winterpause folgte er dann als Co-Trainer von Christian Streich zu den Profis. Nun ist Martin Schweizer Cheftrainer der Junioren. Er war letztes Jahr noch Co-Trainer der U19. Unter Ihm gewann die A-Jugend erneut den Deutschen Juniorenpokal auswärts in Berlin mit einem 2:1 gegen die Hertha. Somit konnte Freiburg den Deutschen Pokal bereits zum vierten Mal in den letzten 7 Jahren gewinnen. Lange waren die Südbadener auch Tabellenführer der Bundesliga Süd, doch eine Siegesserie der Bayern aus München in der Rückrunde, sowie die verschiedenen Umstellungen in Freiburg ergaben letzlich Platz 2 in der Bundesliga Süd. Seit Jahren berechtigte dieser Platz nicht zur Teilnahme am Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft.
Diese Ergebnisse, vorallem aber die Durchlässigkeit in Freiburg bestätigen nach wie vor die Erfolge und Bedeutung der Nachwuchsarbeit in Freiburg. Nicht weniger als 10 Spieler in den Reihen der SC-Profis stammen aus der eigenen Jugend. Alle haben Sie in Oberndorf schon gespielt. Zwei davon waren noch im letzten Jahr beim Turniersieg dabei. Mathias Ginter, der immer noch für die A-Junioren spielberechtigt ist, entwickelte sich in der Rückrunde zum Stammspieler bei den Profis und erzielte das so wichtige 1:0 Siegtor im Auftaktspiel der Rückrunde gegen den FC Augsburg. Es war der Beginn einer fulminanten Rückrunde, der soviel Anhänger euphorisierte und in einem kaum gelaubten sicheren Rückrundenplatz endete. Der zweite Profi ist der letztjährige Kapitän Christian Günter, der aus Tennenbronn stammt und beim Turnier 2011 zum drittbesten Spieler gewählt wurde. Es gibt wohl kaum einen Verein in Deutschland bei dem sich Spieler so gut entwickeln können und auch die Möglichkeit haben, bald ins Kalte Wasser des Profi-Fussballs geworfen zu werden. Dies ist auch der Grund weshalb immer mehr Talente aus der Region aber auch bundesweit den Weg nach Freiburg suchen. Doch die Freiburger prüfen genau, welche Spieler sich eignen. Verschiedene Kooperationen mit Partnervereinen, zum Beispiel mit dem SV Zimmern und ein ausgeglückeltes Scoutingsytem im Jugendbereich sind hier weitere Mosaiksteine der Entwicklung im Freiburger Nachwuchsbereich. Denn Talent alleine reicht nicht aus : Charakterstärke, Einstellung und Willenskraft sind entscheidende Faktoren. Denn auch in Freiburg ist es ein weiter Weg zum Fussballprofi.